Positionen

  • Beitrag zur Gesundheitsförderung:
    Zufussgehen hat eine präventive und gesundheitsfördernde Wirkung, deshalb setzt sich Vortritt Fussgänger dafür ein, dass die Stadt Bern den Fussgängern genügend Raum und Sicherheit bietet.
  • Förderung der Mobilität im Alter:
    Mobilität im Alter ist ein wichtiges Gut zur Erhaltung der Lebensqualität. Sichere Fussgängerwege und –zonen sowie leicht zugängliche Mobilitätsangebote sind gerade für betagte Menschen zentral. Vortritt Fussgänger unterstützt, zusammen mit anderen Organisationen für Menschen im Alter, eine altersgerechte Verkehrsplanung, bei welcher die verschiedenen Verkehrsmittel flexibel gewählt und benutzt werden können. Die Verknüpfung des Fussverkehrs mit anderen Verkehrsmöglichkeiten und deren altersgerechte Nutzung soll garantiert werden.
  • Fussgängerfreundliche Stadtplanung:
    Vortritt Fussgänger macht sich dafür stark, dass gerade auch betagte Menschen oder Menschen mit einer Behinderung nicht auf das Zufussgehen verzichten müssen. Zufussgehen ist ein wichtiges Gut der persönlichen Freiheit, es belebt die Stadt und ist sogar kostengünstig. Vortritt Fussgänger fordert deshalb eine fussgängerfreundliche Politik und eine Stadtplanung, die dem Fussverkehr den verdienten Raum zugesteht. Betagten Menschen soll die Mobilität durch genügend Erholungsmöglichkeiten in Form von Sitzbänken und Unterständen erleichtert werden.
  • Gute Anbindung an den öffentlichen und privaten Verkehr:
    Vortritt Fussgänger setzt sich dafür ein, dass Schnittstellen zwischen Fussverkehr und öffentlichem sowie privatem Verkehr vorhanden und aufeinander abgestimmt sind. Namentlich sollen genügend Parkplätze zur Verfügung stehen, damit gerade auch weniger mobile Menschen bis nach Bern fahren und sich innerhalb der Innenstadt zu Fuss bewegen können. Ebenso soll der öffentliche Pendlerverkehr Rücksicht auf die Fussgänger nehmen – nur so kann gewährleistet werden, dass beispielsweise der Arbeitsweg innerhalb der Stadt zu Fuss zurückgelegt werden kann.
  • Ausgewogene Förderung von Fuss-, Velo- und Individualverkehr:
    Vortritt Fussgänger ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Förderung von Fuss-, Velo- und Individualverkehr ausgewogen stattfindet und die dafür vorhandenen finanziellen Mittel verhältnismässig eingesetzt werden. Schliesslich werden in Bern dreimal so viel Wege zu Fuss als mit dem Velo zurückgelegt. Der Fussverkehr ist damit das in Bern dominierende Verkehrsmittel.
  • Nutzer des Langsamverkehrs zur Sicherheitssteigerung trennen:
    Vortritt Fussgänger will das Konfliktpotenzial zwischen Fussgängern und Velofahrern gezielt entschärfen. Wo möglich, sind die beiden Nutzer des Langsamverkehrs zu trennen. Ist ein Konflikt zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern nicht vermeidbar, wird im Sinne des Schutzes des physisch Schwächeren der Fussverkehr bevorzugt. Dieses erhöhte Schutzbedürfnis lässt sich insbesondere mit Blick auf Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung begründen.

Unsere Positionen in der Übersicht zum Herunterladen: Positionspapier